Vorteile einer TTR-Stabilisierung bei kardialer Amyloidose

Bei der ATTR-CM entstehen Amyloidfibrillen durch fehlgefaltete Monomere aus dissoziierten Transthyretin-Homotetrameren.<sup>1-5</sup> Mittlerweile stehen verschiedene Therapieoptionen zur Behandlung von ATTR-CM zu Verfügung. Doch warum ist die Stabilisierung von TTR so entscheidend? Das erfahren Sie hier.

TTR ist nicht nur für den Transport von Thyroxin (T4) und Vitamin A wichtig: (Prä)klinische Studien deuten darauf hin, dass TTR eine neuroprotektive Rolle sowohl für das periphere als auch zentrale Nervensystem einnimmt. Es unterstützt die neuritogene Aktivität und hat Funktionen beim Erhalt des Gedächtnisses im Alter. Unter pathologischen Bedingungen übernimmt TTR eine schützende Rolle nach Nervenschädigungen und Hirnverletzungen wie Ischämie.6,7. Kinetische Stabilisatoren wie Vyndaqel® (Tafamidis) 61mg* reduzieren im Gegensatz zu TTR-Silencern die TTR-Konzentration nicht.8,9

Nahezu vollständige TTR-Stabilisierung†,10

Tafamidis-Meglumin 80 mg stabilisiert das TTR-Tetramer über 90 % und verhindert die Fibrillen-Bildung10–13

Tafamidis-Meglumin 80 mg (verwendete Dosis in der Zulassungsstudie) erhöhte die TTR-Gesamtkonzentration bis annähernd zum maximal erreichbaren Wert.†,10

Weitere Informationen zu Vyndaqel® 61mg*, weitere Informationen zu VYNDAQEL®

Zur Website


Quellen

TTR = Transthyretin.

* Vyndaqel® (Tafamidis) 61 mg und Vyndaqel® (Tafamidis-Meglumin) 80 mg sind indiziert zur Behandlung der Wildtyp- oder hereditären Transthyretin-Amyloidose bei erwachsenen Patient:innen mit Kardiomyopathie.9 Eine einzelne Kapsel Vyndaqel® 61 mg ist bioäquivalent zu Vyndaqel® 80 mg (vier Kapseln zu 20 mg). Diese sind auf Basis der mg-Angabe nicht gegeneinander austauschbar.14

Eine nahezu vollständige Stabilisierung entspricht einer Verringerung der TTR-Dissoziationsrate, gemessen mit dem Subunit Exchange Assay, um >90 %. Die Untersuchung wurde in vitro in menschlichem Plasma durchgeführt.10

  1. Colon W, Kelly JW. Biochemistry. 1992; 31(36):8654–8660.
  2. Lai Z, Colon W, Kelly JW. Biochemistry. 1996;35(20):6470–6482.
  3. Hammarstrom P et al. Science. 2003;299(5607):713–716.
  4. Hammarstrom P, et al. Science. 2001;293(5539):2459–2462.
  5. Rappley I et al. Biochemistry. 2014;53(12):1993–2006.
  6. Magalhães J, et al. Cell Mol Life Sci 2021;78(17-18):6105–6117.
  7. Liz MA, et al. Neurol Ther 2020;9(2):395–402.
  8. Damy T et al. Eur J Heart Fail. 2021;23(2):277–285.
  9. Fachinformation Vyndaqel® 61 mg, aktueller Stand.
  10. Tess DA et al. Amyloid. 2023;30(2):208–219.
  11. Hund E et al. Aktuelle Neurologie. 2018;454:605–516.
  12. Bulawa CE et al. Proc Natl Acad Sci. 2012;109:9629–9634.
  13. Maurer MS et al. Circ Heart Fail. 2017;10:e003815.
  14. Lockwood PA et al. Clin Pharmacol Drug Dev. 2020;9(7):849–854.

Freigabedatum: 11/2025